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Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main
Die Frankfurter Buchmesse ist weit mehr als ein fünftägiges Ereignis. Mit ihren nationalen und internationalen Aktivitäten ist sie über das ganze Jahr engagiert und begreift sich als eine Schnittstelle zur internationalen Verlagswelt; als eine Plattform, auf deren Basis die deutsche Buchkultur ihre Aktivitäten und Produkte weltweit vernetzen kann. In Zeiten der wirtschaftlichen Globalisierung bedarf es auch der kulturellen Zusammenarbeit. Die leistet die Frankfurter Buchmesse beispielsweise über die Buchinformationszentren in Moskau, Warschau, Bukarest, Peking und die German Book Offices in New York und New Dehli. Diese Kontaktbüros sollen die Zusammenarbeit zwischen deutschen und ausländischen Verlagen ermöglichen. In den Buchinformationszentren werden zudem in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Lesungen und Ausstellungen organisiert, Verleger- und Buchhändlerseminare angeboten, Rechte- und Lizenzgeschäfte angebahnt. Zudem ist die Frankfurter Buchmesse seit dem Jahr 2006 Mitausrichter der Cape Town Fair in Kapstadt. Die Verlagsstadt Frankfurt ist nicht ohne die Buchmesse vorstellbar - und die Buchmesse nicht ohne die Verlage. An keinem anderen Ort zeigen sich die Wechselwirkungen von ausdifferenzierter kultureller Produktion und deren Vermarktung in so enger Verzahnung und auf so kleinem Raum wie hier. Unter anderem das macht Frankfurt zu einer so spannenden Metropole.
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