Maier, Andreas

Andreas Maier, geboren 1967 in Bad Nauheim. Er studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main. Seine Romane stehen in der Tradition des österreichischen Autors Thomas Bernhard, mit dem er sich 2002 in seiner Dissertation auseinandersetzte. Maier äußert sich auch in Zeitungsartikeln und seinen Poetikvorlesungen zu Fragen der Politik, des Umweltschutzes und der richtigen Lebensführung. Er schreibt für die Literaturzeitschrift „Volltext“ die Kolumne „Neulich“. Seine Romane wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Maier lebte in Brixen, Südtirol, heute lebt er in Frankfurt am Main. Er ist seit 2005 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 2003 trat Maier die Mainzer, 2006 die Frankfurter Poetikdozentur an. 2007 hatte er die Poetikdozentur Junge Autoren der Fachhochschule Wiesbaden inne.

Erstveröffentlichung: „Wäldchestag“, Roman (Frankfurt/M. 2000). Es folgten weitere Romane und andere Prosaarbeiten, u.a. „Kirillow“, Roman (Frankfurt/M. 2005), „Bullau. Versuch über Natur“, mit Christine Büchner (Frankfurt/M. 2006), „Onkel J.: Heimatkunde“, Kolumnen (Berlin 2010). Mit den Romanen „Das Zimmer“ (Berlin 2010), „Das Haus“ (Berlin 2011) und „Die Straße“ (Berlin 2013) schreibt der Autor eine groß angelegte Romanserie über seine Herkunft aus der hessischen Wetterau fort. Die Frankfurter Poetikvorlesungen erschienen unter dem Titel „Ich“ (Frankfurt/M. 2006).
Für sein umfangreiches Werk wurde Andreas Maier u.a. ausgezeichnet mit dem Aspekte-Literaturpreis (2000), dem Robert-Gernhardt-Preis (2009) und dem Franz-Hessel-Preis (2012).