Zitelmann, Arnulf

Arnulf Zitelmann, geboren 1929 in Oberhausen-Sterkrade. Er verbrachte seine Kindheit zunächst im Ruhrgebiet. 1949 Abitur an einem altsprachlichen Gymnasium in Gießen. Anschließend studierte er Evangelische Theologie, Philosophie, Germanistik und Psychologie in Marburg und Heidelberg. Erst Pfarrer in Frankfurt am Main und Messel (Landkreis Darmstadt-Dieburg), war er von 1977 bis 1992 Religionslehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt. Seither lebt er als freier Schriftsteller in Ober-Ramstadt. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, darunter mehrere Biographien von Persönlichkeiten, die für Philosophie oder Theologie prägend waren. Parallel dazu veröffentlichte er zahlreiche belletristische Werke. Arnulf Zitelmann ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Literarische Erstveröffentlichung: „Kleiner Weg“, Abenteuer-Roman aus der Frühzeit (Weinheim 1978). Danach erschienen u.a.: „Nach dem Großen Glitch“, Abenteuerroman aus der Zukunft (Weinheim 1981); „Paule Pizolka oder Eine Flucht durch Deutschland“, Roman (Weinheim 1991); „Jonatan, Prinz von Israel“, Roman aus der frühen Königszeit (Weinheim 1999); „Ich, Tobit, erzähle diese Geschichte“, Roman aus der Jesus-Zeit (Weinheim 2009). Zuletzt erschienen: „Ketzerschwestern“, Roman aus dem Mittelalter (Stuttgart 2011).
Für sein umfangreiches und vielfältiges Werk wurde Arnulf Zitelmann u.a. ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis (1992), dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur (1994) und dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1999).