Eilert, Bernd

Bernd Eilert, geboren 1949 in Oldenburg. Er studierte Theaterwissenschaft an der Universität Marburg. 1970 zog er nach Frankfurt am Main, wo er zum Umfeld der „Neuen Frankfurter Schule“ gehörte. Er verfasste Beiträge für Rundfunk, Fernsehen und die satirische Zeitschrift „Pardon“ und versuchte sich als Filmemacher. 1979 war er Mitbegründer der Zeitschrift „Titanic“. In den achtziger Jahren schrieb er mit Robert Gernhardt und Peter Knorr Texte und Drehbücher für den Komiker Otto Waalkes, später war er Drehbuchautor und Produzent einiger Otto-Filme, z.B. „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ (2003/2004, Drehbuch, Produzent), „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ (2006, Drehbuch), „Otto’s Eleven“ (2010, Drehbuch). Übersetzungen aus dem Englischen (Oscar Wilde und David Lodge).

Veröffentlichungen u.a.: „Eckermann und sein Goethe“ (Zürich 1994), zusammen mit Eckhard Henscheid; „Kurt oder das Fest der Liebe“ (Zürich 1996); „Erna, der Baum nadelt. Ein botanisches Drama am Heiligen Abend“, zusammen mit Robert Gernhardt und Peter Knorr (Zürich 1998).
Für seinen Erzählband „Windige Passagen“ (Zürich 1991) erhielt Bernd Eilert den Preis der LiteraTour Nord 1992/1993.