Scherf, Dagmar

Dagmar Scherf, geboren 1942 in Danzig. Nach der Flucht der Familie 1945 wuchs sie im mittelfränkischen Altmühltal auf. Sie absolvierte ein Studium an der damals noch eigenständigen, seit 1972 aber in die Ludwig-Maximilians-Universität integrierten Pädagogischen Hochschule München und promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ein Jahr lang lehrte sie danach an der Universität Bristol, weitere acht Jahre war sie als Verlagslektorin in Frankfurt am Main tätig. Seit 1977 wohnt sie mit ihrem Mann, dem Journalisten Günther Scherf, im Friedrichsdorfer Ortsteil Seulberg und arbeitet seit 1981 als freiberufliche Schriftstellerin und Journalistin. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), dessen hessische Vorsitzende sie von 1982-1984 war. Dagmar Scherf veröffentlichte Bücher, Hörspiele und Theaterstücke. In den letzten Jahren hat sie sich auf das Verfassen zahlreicher Libretti für Musicals (auch für Kinder) konzentriert und arbeitet dabei eng mit Musikern zusammen.

Erstveröffentlichung: „Der Ritt auf dem Zaun. Hexentexte“ (Bonn 1985). Weitere Publikationen u.a. „Hexenherz und Hängebauch. Erzählungen“ (Köln 1988), „Die Regenfahrkarte“, Gedichte (Münster 2003), „Veilchenbluten. Was der Krieg mit mir machte und ich aus ihm. Eine literarische Autobiografie“ (Bad Homburg 2013).