Seel, Daniela

Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt am Main. Seel nahm unmittelbar nach dem Abitur ein Studium auf, wechselte aber mehrfach Fächer und Universitäten. Ab 1996 studierte sie Germanistik und Literaturwissenschaft in Berlin. 1997 machte sie ein Praktikum in einem kleinen Verlag und arbeitete fortan als freie Lektorin und Korrektorin. Als der Verlag sich zu einer Agentur für Kommunikation und Mediendienstleistungen weiterentwickelte, bot man ihr eine Stelle als feste Redakteurin an. Seel brach daraufhin ihr Studium ab und absolvierte parallel zu ihrem Job eine Ausbildung zur Verlagskauffrau. 2003 gründete sie gemeinsam mit dem Buchgestalter und Illustrator Andreas Töpfer den Independent-Verlag „kookbooks – Labor für Poesie als Lebensform“. Neben ihrer Tätigkeit als Verlegerin, Kritikerin und Lektorin ist sie Autorin von Lyrik. Ihre Gedichte erschienen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien, im Radio und im Internet. Daniela Seel lebt in Berlin.

Veröffentlichung: „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“, Gedichte (Idstein 2011).
Sie wurde für ihre verlegerische und schriftstellerische Arbeit ausgezeichnet u.a. mit: Förderpreis des Kurt-Wolff-Preises für Ihren Verlag kookbooks (2006), Förderpreis des Horst-Bienek-Preises für Lyrik (2007), Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg (2011).