Mieder, Eckhard

Eckhard Mieder, geboren 1953 in Dessau. Abitur 1971 an der Alexander-von-Humboldt-Schule im Berliner Stadtteil Köpenick. Nach anderthalb Jahren Wehrdienst Volontariat beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst, danach Studium der Journalistik an der Leipziger Karl-Marx-Universität. Nach acht Jahren Arbeit als Redakteur und Reporter beim Jugendmagazin „Neues Leben“ und als Redakteur im Fernsehen der DDR (1978–1986) wurde Mieder freischaffender Autor. Er schrieb einige Hörspiele für den Rundfunk, für Dokumentarfilme fungierte er als Dramaturg und Szenarist. Nach fast fünfzig Jahren in Berlin zog er 2002 mit seiner Familie nach Frankfurt am Main.

Erstveröffentlichung: „Auf den Dächern traben Pferde“, Erzählung (Berlin 1991). Danach weitere Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern und erzählender Prosa, z.B. „Luise Indiewelt. In acht Tagen um die halbe Erde“ (Berlin 1997), „Leselöwen-Eisbärengeschichten“ (Bindlach 2001); „Auf der Fähre“, Novelle (Gransee 2012). Zuletzt erschienen: „Tod des Lehrers“, Novelle (Berlin 2014).
Eckhard Mieder wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Civis-Preis 2002 und dem 1. Internationalen Medienpreis der Stadt Frankfurt am Main 2004.