Juritz, Hanne F.

Hanne F. Juritz, geboren 1942 in Straßburg. Nach dem Besuch einer Kunstschule studierte sie Buchgestaltung, freie Grafik und Architektur an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach/Main. Sie absolvierte ein Volontariat an den Städtischen Bühnen Frankfurt und ließ sich später mit ihrem ersten Ehemann Sascha Juritz als freie Schriftstellerin und Grafikerin in Dreieich nieder. Seit 1986 ist sie mit dem Maler Walter Diewock verheiratet. Hanne F. Juritz ist Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller, dessen hessische Landesvorsitzende sie von 1979 bis 1982 war, und der Darmstädter Sezession. Von 1972 bis 1995 war sie Vorsitzende des Förderkreises für Zeitgenössische Literatur, Bildende Kunst und Musik. Daneben gehört Juritz der „Darmstädter Jury“ an, die das „Buch des Monats“ wählt.

Erstveröffentlichung: „Nach der ersten Halbzeit“, Gedichte (Düsseldorf 1973). Es folgten zahlreiche weitere Sammlungen mit Gedichten und Erzählungen, z.B. „Spuren von Arsen zwischen den Bissen“, Erzählungen (Pfaffenweiler 1976) und „Ein Wolkenmaul fiel vom Himmel“, Gedichte (Köln 1978). Von 1982 bis 1993 erschienen ihre „Gesammelten Werke“ in bislang sechs Bänden (Brackwede bei Bielefeld). Zuletzt erschienen „Knabenschuh“, Gedichte (Bielefeld 2008) und „Händel und Rote Grütze“, Erzählung (Berlin 2009).
Die Autorin erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: 1972 den Leonce-und-Lena-Preis, 1978 den Georg-Mackensen-Literaturpreis sowie 1993 den Kulturpreis des Kreises Offenbach.