Samson, Horst

Horst Samson, geboren 1954 in Salcâmi (Rumänien). Nach der Grundschule besuchte er das deutschsprachige Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt (rum.: Sibiu). Von Beruf ist Samson Lehrer und Diplom-Journalist. Zwischen 1978 und 1983 absolvierte er ein Fernstudium an der Bukarester Journalistikfakultät der Academia „?tefan Gheorghiu“. 1977 bis 1984 war er Redakteur der „Neuen Banater Zeitung“ und anschließend, bis 1987, Redaktionsvertreter und Redakteur der Zeitschrift „Neue Literatur“, die in Bukarest vom rumänischen Schriftstellerverband herausgegeben wurde. Zusammen mit anderen rumäniendeutschen Autoren (darunter Herta Müller, Johann Lippet, Richard Wagner u.a.) beteiligte Samson sich an politischen Protestaktionen. Von 1984 bis zu seiner Ausreise in die Bundesrepublik im März 1987 war er als Redakteur bei der Bukarester Zeitschrift „Neue Literatur“ tätig. Neben dem eigenen Schreiben übersetzte er Gedichte aus dem Rumänischen. Er veröffentlicht Beiträge in Zeitschriften und Anthologien und wirkt als Herausgeber. Horst Samson lebt in Neuberg (Hessen) und arbeitet als Redaktionsleiter des „Bad Vilbeler Anzeigers“.

Erstveröffentlichung: „Der blaue Wasserjunge“, Gedichte (Temeswar 1978). Weitere Publikationen u.a. „Reibfläche“, Gedichte (Bukarest 1982), „La Victoire“, Poem (München 2003). Zuletzt erschienen: „Kein Schweigen bleibt ungehört“, Gedichte (Ludwigsburg 2013)
Samson wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Lyrikpreis des Rumänischen Schriftstellerverbandes (1981), dem Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1988/1989) und dem Nordhessischen Lyrikpreis (1992).