Roloff, Marcus

Marcus Roloff, geboren 1973 in Neubrandenburg, wuchs in Neustrelitz und nach der Übersiedlung der Familie in die Bundesrepublik in Bremen auf. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Gedichte und Kurzprosa erscheinen in Literaturzeitschriften und Anthologien, unter anderem im „Jahrbuch der Lyrik“, der nicht mehr existenten „ndl“, der „Neuen Rundschau“ und Tageszeitungen. Marcus Roloff lebt in Frankfurt am Main. Er übersetzt Gedichte aus dem Englischen ins Deutsche, u.a. von John Ashbery.

Erstveröffentlichung: „Herbstkläger“, Gedichte (Leipzig 1997). Zwei weitere Bücher sind seither erschienen: „Gedächtnisformate“, Gedichte (Frankfurt/M., Weimar 2006) und „Im toten Winkel des goldenen Schnitts“, Gedichte (Frankfurt/M., Weimar 2010).
Er wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Stipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (2009) und dem 2. lauter niemand Preis für Politische Lyrik (2. Platz, 2010).