Scheuermann, Silke

Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe. Nach dem Abitur studierte sie Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main, Leipzig und Paris. Sie verfasst Lyrik und Prosa, die in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurde. Silke Scheuermann lebte bis 2008 in Frankfurt und seitdem in Offenbach am Main.

Silke Scheuermann war im November 2017 als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats zu Gast in Prag (Tschechien).

Erstveröffentlichung: „Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen“, Gedichte (Frankfurt/M. 2001). Es folgten weitere Publikationen, u.a.: „Der zärtlichste Punkt im All“, Gedichte (Frankfurt/M. 2004), „Reiche Mädchen“, Erzählungen (Frankfurt am Main 2005), „Emma James und die Zukunft der Schmetterlinge“, Kinderbuch (Frankfurt/M. 2010), „Die Häuser der anderen“, Roman (Frankfurt/M. 2012), „Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen“, Gedichte 2001-2008 (Frankfurt/M. 2013). Zuletzt erschien ihr Roman „Wovon wir lebten“ (Frankfurt/M. 2016).
Silke Scheuermann erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt (2001), Dresdner Stadtschreiberin (2005), Stipendium Villa Massimo (2009) und Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg (2013/2014). 2016 wurde sie zudem mit dem Robert Gernhardt Preis für ein noch nicht abgeschlossenes Lyrikprojekt ausgezeichnet. Im Wintersemester 2017/18 hatte sie die Poetikdozentur an der Frankfurter Universität inne.