Röckel, Susanne

Susanne Röckel, geboren 1953 in Darmstadt, ist eine Schriftstellerin und Übersetzerin, die auch unter dem Pseudonym Anne Spielmann veröffentlicht. Sie studierte Germanistik und Romanistik in Berlin. Nach längeren Auslandsaufenthalten war sie von 1978 bis 1985 als Mitarbeiterin der Zeitschrift „Filmkritik“ und als freie Lektorin tätig. 1990 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Von 1997 bis 1998 hielt sich Röckel in China auf und wirkte als Deutschlehrerin an einer Universität in Shanghai. Sie lebt heute in München.

Susanne Röckel ist Verfasserin von Romanen und Erzählungen, zuletzt „Vergessene Museen“ (Frankfurt/M. 2008). Daneben übersetzt sie aus der englischen und französischen Sprache, u.a. Werke von Joyce Carol Oates, Paula Fox und Antonia S. Byatt.
Susanne Röckel hat mehrfach literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. den Mara-Cassens-Preis des Hamburger Literaturhauses (1998), den Tukan-Preis der Stadt München (1999) sowie ein Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg (2010). 2013 war sie Stipendiatin des Hessischen Literaturrates in Cetate/Rumänien.