Syha, Ulrike

Ulrike Syha, geboren 1976, ist Dramatikerin. Nach dem Abitur in Mainz absolvierte sie ein Jahrespraktikum am Staatstheater Darmstadt. Ab 1996 studierte sie Dramaturgie in Leipzig. Von 1999 bis 2002 war Syha als Regieassistentin am Schauspiel Leipzig engagiert. 2002 nahm sie an der Schreibwerkstatt des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg teil. Seit Sommer 2003 lebt sie als freie Bühnenautorin in Hamburg. Ulrike Syha arbeitet auch als Übersetzerin (englisch–deutsch) für den Rowohlt Theater-Verlag.

Zu Ulrike Syhas Theaterstücken, die im Rowohlt Theater-Verlag erschienen sind, zählen u.a. „Autofahren in Deutschland“ (U: 2002), „Nomaden“ (U: 2003), „Fünf vor Null / Export“ (U: 2005)„Privatleben“ (U: 2008), „Radikale“ (U: 2012), „Mao und ich“ (U: 2013) und „Report“ (U:2015). Syhas Hörspiel Epizentrum wurde vom NDR produziert (Ursendung: 05.09.2010, Regie: Antje Vowinckel).
Im Herbst 2006 war Ulrike Syha Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, 2007/2008 Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, und 2008 erhielt sie ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi. 2014 erhielt sie den Robert-Gernhardt-Preis für ihr Romanprojekt „Der Korridor“. 2012 war sie Stipendiatin des Hessischen Literaturrates in Vilnius/ Litauen.