Hörner, Unda

Unda Hörner, geboren 1961, ist Schriftstellerin. Sie studierte in Berlin Germanistik und Romanistik und promovierte 1993 im Fach Romanistik über Elsa Triolet. Seit 1982 lebt die Autorin, die auch als Herausgeberin, Journalistin und Übersetzerin tätig ist, in Berlin.

Die französische Schriftstellerin Elsa Triolet porträtierte sie 1998, neben Dalís Muse Gala Éluard und André Bretons Ehefrau Simone, auch in „Die realen Frauen der Surrealisten“, sowie in „Elsa Triolet und Louis Aragon. Die Liebenden des Jahrhunderts“. Neben dem Roman „Unter Nachbarn“ und zahlreichen Biografien erschienen zuletzt „Orte jüdischen Lebens in Berlin“ sowie „Die Architekten Bruno und Max Taut. Zwei Brüder, zwei Lebenswege“ sowie 2017 „Ohne Frauen geht es nicht. Kurt Tucholsky und die Liebe.“
2001 wurde Unda Hörner für ihre Kurzgeschichte „Hangar für Hellermann“ mit dem Bettina-von-Arnim-Preis ausgezeichnet. 2013 war sie Stipendiatin des Hessischen Literaturrates in der Aquitaine/Frankreich.