Fries, Christian

Fries, Christian

Christian Fries, 1959 in Duisburg geboren, arbeitet als Autor, Schauspieler, Regisseur und Musiker. Nach einem Austauschjahr in den USA studierte er Musik (Klavier) in Düsseldorf, Germanistik und Philosophie in Köln und Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1988 arbeitete er als Schauspieler, Regisseur und Musiker, zunächst am Burgtheater Wien (1988-91). Seit 1992 ist er wieder in Deutschland und arbeitete u.a. am Staatstheater Hannnover, in Konstanz, Mainz und Gießen. Von 2002 bis 2005 leitete er das Theaterensemble „neubau“. 2010 wurde er zu den 34. Tagen der deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt eingeladen.

Christian Fries war im Herbst 2015 zu Gast in Vilnius (Litauen).

2009 erschien mit  „Vater gibt seinen Weinhandel auf“ (Prosa und Szenen, Lang Verlag) Christian Fries erstes Buch. Darüber hinaus verfasste er u.a. eine Bühnenfassung zu Thomas Bernhards Romans „Der Untergeher“ sowie den theatertheoretischen Text „Denke, Schwein!“ (2015).
Für seine Arbeit wurde Christian Fries vielfach ausgezeichnet. So erhielt er u.a. den Förderpreis des Festivals Theaterzwang für die Inszenierung „Der Bau- oder: Meistens wohnt der, den man sucht, nebenan“ (Text: F. Kafka, realisiert mit „neubau“ 2002 und wurde 2015 mit seinem Kurzfilm „Voiles“ zum Filmfestival Münster eingeladen.