Langer Tag der Bücher

Langer Tag der Bücher – Jährliche Veranstaltung
seit 2004 im Schauspiel Frankfurt, Frankfurt am Main
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der literarischen Verlage Frankfurts: B3 Verlag, Edition Büchergilde, Dielmann, Eichborn, S. Fischer, Frank­fur­ter Verlagsanstalt, Schoeffling, Societät, Stroemfeld, Verlag der Autoren und Weissbooks.

Hintergrund
Die literarischen Verlage Frankfurts realisierten von 1997 bis 2003 die Reihe VerlagsMontage im Frankfurter Schauspielhaus: An einem Montag im Monat wurde auf der kleinen Bühne des „Glashauses“ eine Lesung mit Schauspielern, eine Diskussion, ein Lektorengespräch oder Ähn­li­ches veranstaltet – was den Besuchern deutlich mehr Hinter­grund­informationen aus der Verlagswelt vermittelte, als eine traditionelle Lesung in einer Buchhandlung. Die Frankfurter Verlage wollten durch diese offene Reihe freie Sicht ins Innere der Verlage ermöglichen.

Der lange Tag der Bücher
Die Reihe VerlagsMontage wurde im Jahr 2004 erstmals in eine gemeinsame Veranstaltung umgewandelt, die sich Der lange Tag der Bücher nennt. Alle zwölf beteiligten Verlage bespielen jeweils eine Stunde die Bühne im Chagallsaal, und durch die Unterschiede der Verlagsprofile entsteht ein facettenreiches Programm. Angeboten werden nicht nur Lesungen – auch unter Beteiligung von Schauspielern –, sondern auch Diskussionen, kurze Jazz-Konzerte, szenische Lesungen und Collagen. Der lange Tag der Bücher findet jährlich statt an einem Sonntag im April oder Mai von 11:00 bis 23:00 Uhr.

Angebote für die Besucher
Neben den unentgeltlichen Veranstaltungen auf der Bühne im Chagall-Saal wird das Glashaus zu einem Lesecafé umgewandelt. Hier lässt sich zu einem Café in den Büchern der Verlage schmökern, die hier für diesen Tag ausgelegt sind. Im Gang vor dem Chagall-Saal baut eine Frankfurter Buchhandlung einen großen Büchertisch auf, so dass die Bücher für die erhoffte Signatur auch gekauft werden können. Im Foyer findet sich eine Litfasssäule mit Hintergrundinformationen zu den Lesungen, und hier stehen ausreichend Sitzmöbel zur Verfügung, damit der Lesemarathon auch jenseits des Saales über die Lautsprecher verfolgt werden kann.

Partner und Förderer
Der Hauptpartner des Langen Tags der Bücher ist das Frankfurter Schauspiel, das nicht nur die Technik und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, sondern auch Schauspieler an den einzelnen Veranstaltungen beteiligt. Die Moderation am Langen Tag der Bücher wird auf viele Schultern verteilt: Diese übernehmen bekannte Literaturveranstalter der Stadt wie Literaturhaus, Romanfabrik, Hessisches Literaturbüro und Hessischer Rundfunk. An diesem Tag werden die Literaturanbieter der Stadt traditionell keine eigenen Veranstaltungen anbieten und in ihren Medien auf den Langen Tag der Bücher hinweisen. Das Kulturradio hr2 ist wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Rundschau Medienpartner. Gefördert wird der Lesetag vom Frankfurter Kulturamt und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landes­verband Hessen.

Ein Tag für alle Leser
Das Programm wird so komponiert, dass möglichst viele Leser sich in den Veranstaltungen wiederfinden können. Durch die Vielfalt der Verlage wird das Lese-Interesse sowohl von jungen als auch von älteren Lesern befriedigt. In einigen Lesungen wird der Bezug zu Frankfurt hergestellt, Autogrammjäger kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde von Krimis. Bei jedem Langen Tag der Bücher wird ein Gleichgewicht aus bekannten, renommierten Schriftstellern und jungen, noch zu entdeckenden Autoren präsentiert. So finden sich Bodo Kirchhoff, Michael Lentz oder Andreas Maier neben Minka Pradelski, Theresia Walser, Bas Kast und Jan Costin Wagner.

Organisation
Der lange Tag der Bücher wird gemeinschaftlich von den Frankfurter Verlagen geplant und mit dem Schauspiel umgesetzt. Verantwortlich für die Organisation und Ansprechpartner für alle offenen Fragen ist der Frankfurter Kulturmanager Florian Koch (Telefon: 069 21 99 81 65 oder 0172 61 73 254).

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Langer Tag der Bücher c/o Kultur am Main
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