Beyerlein, Gabriele

Gabriele Beyerlein wurde 1949 in Bayern geboren. Sie studierte Psychologie in Erlangen und Wien, promovierte an der Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitete dort in der sozialwissenschaftlichen Forschung. Aus dem Erzählen für ihre Kinder entwickelte sich ihr zweiter Beruf, das Schreiben. Seit 1987 ist sie freie Schriftstellerin und lebt in Darmstadt.

Sie schreibt Erzählungen, erzählende Sachbücher und Romane für Kinder, für Jugendliche und für Erwachsene. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim archäologischen und historischen Roman, daneben bei der phantastischen Literatur. Bekannt wurde sie durch ihre Erzählungen, erzählenden Sachbücher und Romane für Kinder und Jugendliche. Sie debütierte mit dem Jugendbuch „Die Keltenkinder“ (Würzburg 1987). Es folgten eine Reihe weiterer Bücher für Kinder und Jugendliche, 1999 erschien ihr erster Roman für Erwachsene: „Die Göttin im Stein“ (Stuttgart 1999). Besondere Aufmerksamkeit erregte Gabriele Beyerlein mit ihrer „Berlin-Trilogie“, die sich beispielhaft anhand dreier Protagonistinnen mit der Frauengeschichte Ende des 19. Jahrhunderts im Deutschen Kaiserreich auseinandersetzt: „In Berlin vielleicht“ (Stuttgart 2005); „Berlin Bülowstr. 80a“ (Stuttgart 2007) und „Es war in Berlin“ (Stuttgart 2009). Zuletzt erschien das Kinderbuch „In die Steinzeit und zurück – Eine abenteuerliche Zeitreise“ (Garching 2012).
Für ihr Schaffen wurde Gabriele Beyerlein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich-Wolgast-Preis der GEW (2008) und mit dem Gerhard-Beier-Literaturpreis (2010).