Christine Koschmieder studierte Theater-, Medien- und Kommunikationswissenschaft, in Leipzig und absolvierte das Postgraduiertenprogramm Intercultural Communication & European Studies in Fulda. Sie machte zehn Jahre lang Off-Theater und betrieb von 2003 bis 2023 die Literaturagentur Partner + Propaganda. Seit 2023 lebt die Autorin und Übersetzerin in Sachsen-Anhalt.
Werkauswahl: Christine Koschmieders Debütroman „Schweinesystem“ erschien 2014 (blumenbar). Es folgten die Romane „Trümmerfrauen. Ein Heimatroman“ (Edition Nautilus 2020), „DRY“ (Kanon Verlag 2022), „Frühjahrskollektion“ (Kanon Verlag 2025). und die Sachbücher „Schambereich“ (Kanon Verlag 2023) und „Das F-Wort. Eine feministische Perspektive auf sogenannte Fehlgeburten“ (Maro Verlag 2025). Im März 2026 ist ihr aktuelles Buch „Ein Haus für mich“ (Kanon Verlag) erschienen. Im Juli 2026 erscheint von ihr aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt „Komm, komm“ von Katerina Vasiliou (mikrotext).
Auszeichnungen: Für ihr Schreiben wurde Christine Koschmieder vielfach ausgezeichnet. Ihr Debüt „Schweinesystem“ war 2014 für den Aspekte Literaturpreis nominiert. Sie erhielt mehrere Arbeitsstipendien der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, war 2018 als Stipendiatin am Goethe-Institut in Thessaloniki und 2024 als Stipendiatin des PEN Kroatien in Zagreb. 2024 war sie auf Einladung von Mithu Sanyal Teilnehmerin der Tage der Deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. 2025 war sie als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats und des Litauischen Schriftstellerverbandes mit dem Hessischen Literaturstipendium einen Monat in Vilnius. Im April 2026 tritt sie ein Residenzstipendium in der Villa Concordia in Bamberg an.
Website: https://christinekoschmieder.de/

