Horstmann, Ulrich

Vita

Ulrich Horstmann (Pseudonyme: Horst-Ulrich Mann und Klaus Steintal), geboren 1949 in Bünde. Studium der Anglistik und Philosophie in Münster, 1974 Promotion. Dozent an der University of South Africa in Pretoria. 1983 habilitierte er sich und war bis 1987 Hochschullehrer an der Universität Münster. 1991 bis 2014 war er Professor für englische und amerikanische Literatur an der Universität Gießen. Er lebt in Marburg/Lahn und ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Werkauswahl
Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht Ulrich Horstmann seit 1976 auch Essays, Romane, Theaterstücke und Übersetzungen aus dem Englischen. Bei seiner Erstveröffentlichung fungiert Ulrich Horstmann als Herausgeber seiner eigenen frühen Schriften als Nachlass des (fiktiven) Selbstmörders Klaus Steintal (Pseud.): „Er starb aus freiem Entschluß. Ein Briefwechsel mit Nekropolis“ (Obertshausen 1976). Es folgten zahlreiche weitere Arbeiten, u.a. „Steintals Vandalenpark“, Erzählung (Siegen 1981); „Silo. Ein Lehrstück in Brutpflege“, Bühnenmanuskript (Göttingen 1984); „Schwedentrunk“, Gedichte (Frankfurt/M. 1989); „Patzer“, Roman (Zürich 1991);    „Abdrift. Neue Essays“ (Oldenburg 2000); Horst-Ulrich Mann (Pseud.), „Kampfschweiger. Gedichte 1977-2007“ (Hamburg 2011). Horstmann hat auch als Herausgeber zahlreiche Bücher veröffentlicht, zuletzt die ergänzte Neuauflage seines Romans von 1985 unter dem Titel „Das Glück von OmB’assa nebst Das einzig Wahre oder Hoheslied auf das zwanzigste Jahrhundert“ (Berlin 2015). Ebenso sind Übersetzungen aus dem Englischen erschienen, u.a. Jack London, „Der Seewolf“ (München 1990); Jonathan Swift, „Ein Tonnenmärchen“ (Stuttgart 1994); Ted Hughes, „Gedichte“ (Heidelberg 1995).
Auszeichnungen
Ulrich Horstmann erhielt 1988 auf Vorschlag von Günter Kunert den Kleist-Preis.
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