Karnauskaitė, Elena

Karnauskaitė, Elena
Vita

Elena Karnauskaitė, geboren 1964 in Šašaičiai in Litauen, ist Lyrikerin und Essayistin. Sie studierte Litauische und Französische Sprache und Literatur an der Universität Vilnius sowie Literaturwissenschaften an der Universität Klaipeda. Seit 1989 lebt sie in Palanga und arbeitet als Lehrerin für litauische Sprache und Literatur. Ihre Gedichte wurden ins Lettische, Russische, Polnische, Weißrussische, Italienische, Schwedische, Bulgarische, Deutsche, Englische und Französische übersetzt. Seit 2001 ist sie Mitglied des Litauischen Schriftstellerverbandes.  Im Oktober 2021 war Elena Karnauskaitė als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats und des Litauischen Schriftstellerverbandes für einen Monat zu Gast in Wiesbaden.

Werkauswahl
Elena Karnauskaitė hat zahlreiche Lyrikbände und andere Texte veröffentlicht, u.a. „Miegančios chimeros: eilėraščiai“ (2019, Vilnius: Odilė), „Užpustomi: eilėraščiai“ (2013, Vilnius: Lietuvos rašytojų sąjungos leidykla), „Ievos laiškai iš Galudienių miesto: esė“ (2012, Vilnius: Lietuvos rašytojų sąjungos leidykla), „Pasaulio krašte: eilėraščiai“ (2008, Klaipėda: Druka) und „Iš smilčių: eilėraščiai“ (2004, Vilnius: Vaga). 2009 erschien in Zusammenarbeit mit Gytis Skudžinskas das „Ahrenshooper Heft / Ahrenshoop’o Sąsiuvinis“ in litauischer und deutscher Sprache.
Auszeichnungen
Für ihr Schreiben wurde Elena Karnauskaitė vielfach gewürdigt, u.a. 2014 mit dem Poetry Spring Award für den besten Essay-Almanach und 2012 mit dem Ieva Simonaitytės Preis für den Lyrikband „Pasaulio krašte: eilėraščiai“ (dt. Am Ende der Welt: Gedichte). 2009 erhielt sie ein Bundesstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, 2008 und 2005 das Stipendium des International Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden). Ihr Lyrikband Pasaulio krašte: eilėraščiai“ (dt. Am Ende der Welt: Gedichte) wurde als eines der zwölf kreativsten Bücher des Jahres ausgezeichnet.