Aktuelles

Jindřich Mann, Autor, Filmemacher, Künstler und Enkelsohn Heinrich Manns, zu Gast in Wiesbaden

Vom 7. bis 29. November wird Filmemacher, Autor und Künstler Jindřich Mann als Stipendiat aus Prag zu Gast in Wiesbaden sein. Er lebt in dieser Zeit in der Villa Clementine. Das Stipendium ist Teil unserer Kooperation mit dem Prager Literaturhaus. Mit dem Enkelsohn Heinrich Manns sind mehrere Veranstaltungen geplant:

Montag, 12. November 2018 – 18 Uhr
Veranstaltungsort: Antiquariat Winfried Jenior (Marienstraße 5, 34117 Kassel)
Veranstalter: Literaturhaus Nordhessen und Antiquariat Jenior in Kooperation mit dem Hessischen Literaturrat e.V.
Moderation: Dr. Thomas Bündgen (Literaturhaus Nordhessen)
Eintritt frei

Dienstag, 20. November 2018 – 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Literaturhaus Wiesbaden Villa Clementine (Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden)
Veranstalter: Literaturhaus Wiesbaden Villa Clementine in Kooperation mit dem Hessischen Literaturrat e.V.
Moderation: Prof. Dr. Ariane Martin (Universität Mainz)
Eintritt frei

Dienstag, 27. November 2018 – 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Prototyp (Georg-Philipp-Gail-Straße 5, 35394 Gießen)
Veranstalter: Institut für Slavistik der Justus-Liebig-Universität Gießen und Zellkultur – Büro für angewandte Kunst und Bildung in Kooperation mit dem Hessischen Literaturrat e.V.
Eintritt frei


„Literatur in Hessen“: Gemeinschaftsstand (Halle 4.1 G 71) auf der Frankfurter Buchmesse

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse feierte der Gemeinschaftsstand „Literatur in Hessen“ Premiere: Vom 10. bis zum 14. Oktober präsentierten sich dort Literaturinstitutionen, Autoren und Verlage. Der Stand war ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Landesverbands Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. und des Hessischen Literaturrats e.V.

Insgesamt präsentierten sich 20 Verlage am Stand, und es gab ein vielfältiges Programm mit 36 Veranstaltungen. Der Stand wiurde am Messemittwoch (10.10.18) um 10:30 Uhr vom Kunst- und Kulturminister Boris Rhein eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Pressemitteilung: Hessischer Literaturrat e.V. richtet erneut „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ aus. Vergabe von fünf „Land in Sicht“-Stipendien 2018

2017 setzte der Hessische Literaturrat e.V. mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ um. Mit der Offenbacher Lyrikerin Safiye Can und dem Frankfurter Autor Robert Stripling brachte das Stipendium mit großem Erfolg zwei erfolgreiche Schriftsteller*innen in den ländlichen Raum Hessens.

2018 wird das Projekt nun unter dem Titel „Land in Sicht“ in größerem Umfang und unter erneuter Unterstützung seitens des HMWK fortgesetzt. „Das Projekt fördert Autor*innen und den ländlichen Raum gleichermaßen“, erklärt Madelyn Rittner, Geschäftsführerin des Hessischen Literaturrats. „Autor*innen haben die Möglichkeit, in einer besonderen Umgebung neue Impulse für ihre Projekte zu bekommen und diese produktiv weiterzuführen. Durch ihre aktive Beteiligung innerhalb der ländlichen Städte und Gemeinden profitieren diese wiederum von einem zusätzlichen kulturellen ‚Boost‘“.

Bereits im Juli startete Nachwuchstalent Jenifer Becker ihren Aufenthalt in Hessens nördlichster Gemeinde Bad Karlshafen. 2019 soll ihr erster Roman bei Hanser Berlin erscheinen. Im August geht es dann für die erfolgreichen Autorinnen Ruth J. Benrath und Friederike Kenneweg los: Benrath beginnt ihren Aufenthalt in der Kirsch- und Universitätsstadt Witzenhausen. Kenneweg, die bereits 2011 Stipendiatin des Hessischen Literaturrats in Prag war, geht in die u.a. für ihre barocken Einflüsse und den ITS (Internationaler Suchdienst) bekannte Stadt Bad Arolsen. „Bad Arolsen ist für mich Neuland“, sagt Friederike Kenneweg. „Ich habe vor, mich besonders der dortigen Geräuschwelt zu widmen und darüber Texte zu schreiben.“

Zwei weitere Stipendien werden aktuell für Oktober bis November ausgeschrieben: Hier bietet sich für Autor*innen mit Hessenbezug die Möglichkeit, in die zweitkleinste, aber sehr spannende hessische Stadt Rosenthal zu gehen, oder zwei Monate in der Konrad Zuse-Stadt Hünfeld, in der u.a. das Projekt „Das offene Buch“ umgesetzt wird, zu verbringen. „In Rosenthal wird Willkommenskultur aktiv gelebt, die Menschen hier sind offen und wir freuen uns auf gegenseitig anregende Begegnungen mit der Stipendiatin/dem Stipendiaten“, hält die örtliche Kulturvermittlerin Dr. Carola Schneider fest.


Land in Sicht. Fünf Autorenstipendien im ländlichen Raum Hessens

2017 startete der Hessische Literaturrat e.V. unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“. Zunächst für einen Monat wurden die Bestsellerlyrikerin Safiye Can und das mit dem Open Mike-Lyrikpreis ausgezeichnete Nachwuchstalent Robert Stripling in ländliche Gegenden Hessens geschickt. Safiye Can kam nach Laubach im Landkreis Gießen, Robert Stripling nach Münzenberg im Wetteraukreis.

2018 wird das Projekt nun im größeren Format unter dem Titel „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ mit erneuter Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst umgesetzt. Fünf Stipendiat/-innen erhalten die Möglichkeit, für zwei Monate im ländlichen Raum in Hessen zu leben und zu arbeiten. Ziel ist dabei eine intensive Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit den kulturellen und städtischen lokalen Akteuren und der Bevölkerung.

Bitte beachten Sie:

Die Bewerbungsunterlagen werden über den Bewerbungs- und Stipendienzeitraum hinweg gespeichert. Sollten Sie das Stipendium nicht erhalten, werden Ihre Unterlagen und Daten im Anschluss gelöscht. Die Bewerbungsunterlagen werden zudem an den Vorstand zwecks der Entscheidung zur Stipendienvergabe vermittelt. Die Unterlagen des/der zukünftigen Stipendiaten/Stipendiatin werden an die Partner vor Ort übermittelt.

Hünfeld

Vom 25. Juli bis zum 5. September 2018 wird das Autorenstipendium „Land in Sicht“ für die Stadt Hünfeld ausgeschrieben. Das mit 2.500 Euro monatlich ausgestattete Stipendium läuft von Oktober bis November 2018 und ist für Autor/-innen aus Hessen oder mit Hessenbezug offen. Zentral für die Bewerbung ist das Interesse an der örtlichen Zusammenarbeit. Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Alle Informationen finden Sie hier zum Download.

Rosenthal

Vom 11. Juli bis zum 22. August 2018 wird das Autorenstipendium „Land in Sicht“ für die Stadt Rosenthal ausgeschrieben. Das mit 2.500 Euro monatlich ausgestattete Stipendium läuft von Oktober bis November 2018 und ist für Autor/-innen aus Hessen oder mit Hessenbezug offen. Zentral für die Bewerbung ist das Interesse an der örtlichen Zusammenarbeit. Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Alle Informationen finden Sie hier zum Download.

Bad Karlshafen

Vom 25. April bis zum 31. Mai 2018 wird das Autorenstipendium „Land in Sicht“ für die Stadt Bad Karlshafen ausgeschrieben. Das mit 2.500 Euro monatlich ausgestattete Stipendium läuft von Juli bis August 2018 (ein etwas späterer Beginn ist nach Rücksprache ggf. möglich) und ist für Autor/-innen aus Hessen oder mit Hessenbezug offen. Zentral für die Bewerbung ist das Interesse an der örtlichen Zusammenarbeit. Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Alle Informationen finden Sie hier zum Download.

Bad Arolsen

Vom 9. Mai bis zum 15. Juni 2018 wird das Autorenstipendium „Land in Sicht“ für die Stadt Bad Arolsen ausgeschrieben. Das mit 2.500 Euro monatlich ausgestattete Stipendium läuft von August bis September 2018 und ist für Autor/-innen aus Hessen oder mit Hessenbezug offen. Zentral für die Bewerbung ist das Interesse an der örtlichen Zusammenarbeit. Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Alle Informationen finden Sie hier zum Download.

Witzenhausen

Vom 14. Mai bis zum 22. Juni 2018 wird das Autorenstipendium „Land in Sicht“ für die Stadt Witzenhausen ausgeschrieben. Das mit 2.500 Euro monatlich ausgestattete Stipendium läuft von August bis September 2018 und ist für Autor/-innen aus Hessen oder mit Hessenbezug offen. Zentral für die Bewerbung ist das Interesse an der örtlichen Zusammenarbeit. Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Alle Informationen finden Sie hier zum Download.


Fotowettbewerb 2018: Mein Bild zum Buch. Hessische Literatur im Blick

Bis zum 30. November 2018 wird wieder der Fotowettbewerb zum Literaturland Hessen ausgeschrieben. Zu gewinnen gibt es dabei Preise im Wert von insgesamt 7.000 Euro. In diesem Jahr gibt es keine einschränkende Themenvorgabe, sodass alle Ideen möglich sind. Wie immer gilt allerdings: Das Foto muss einen Bezug zur hessischen Literatur haben.

Der Fotowettbewerb ist Teil des Netzwerkprojekts Literaturland Hessen von hr2-kultur, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Hessischen Literaturrat e.V. Veranstalter des Fotowettbewerbs sind hr2-kultur, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Photokontor Kittel. Die drei Jury-Preise im Wert von 5000 Euro werden von der FAZIT-Stiftung zur Verfügung gestellt. Der Publikumspreis der Sparda-Bank Hessen e.G. ist mit 2000 Euro dotiert. Weitere Kooperationspartner des Wettbewerbs sind die Stadtbücherei Frankfurt am Main, in deren Räumlichkeiten die Preisverleihung und die Ausstellung ausgerichtet werden, sowie die Firma Brieke.

Alle Informationen finden Sie hier.


Fortsetzung der Reihe „Hinter den Worten“ zum Thema „Meinungs- und Pressefreiheit im Gespräch“

Die 2016 erfolgreich gestartete Reihe „Hinter den Worten“ des Hessischen Literaturrats in Zusammenarbeit mit den Literaturhäusern Hessens und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und hr2-kultur findet erneut statt. War im ersten Turnus der Themenfokus „Literatur gestalten in Hessen“, so wird dieses Mal das Thema Meinungs- und Pressefreiheit im Mittelpunkt stehen. Die Reihe findet rund um die Daten des 3. Mai – Tag der Pressefreiheit – und den  10. Mai – in Gedenken an die Bücherverbrennungen zur NS-Zeit – statt. Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Alle Veranstaltungen in der Übersicht:

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19:30 Uhr: Can Dündar: Der türkische Journalist und Schriftsteller im Gespräch mit Sascha Feuchert
Veranstaltungsort: Aula der Justus-Liebig-Universität, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen
Eintritt: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt / LZG- und Gefangenes Wort-Mitglieder frei
VVK: bis zum 2. Mai in der Tourist-Information Gießen, keine Abendkasse
Leser: Roman Kurtz (Stadttheater Gießen)
Dolmetscherin: Sebnem Bahadir (Translators for Justice)

Aufgrund notwendiger stärkerer Sicherheitsbestimmungen bitten wir Sie folgendes bei der Veranstaltung mit Can Dündar zu beachten:

  • Bitte weisen Sie NICHT auf sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter etc.) auf diese Veranstaltung hin.
  • Karten sind nummeriert und personalisiert, daher nicht auf andere Personen übertragbar.
  • Am Veranstaltungsabend muss ein gültiges Ausweisdokument zum Abgleich mit der Besucherliste vorgelegt werden (Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung).
  • Es wird Einlass- und Sicherheitskontrollen geben, daher sollte auf große Taschen und Rucksäcke verzichtet werden (diese müssen an der Garderobe abgegeben werden).
  • Aufgrund der Einlass- und Sicherheitskontrollen bitten wir um frühzeitiges Erscheinen (18:30 Uhr = 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn).

In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen e.V., dem Präsidenten der Justus-Liebig-Universität, Gefangenes Wort e.V. und dem PEN-Zentrum Deutschland.

Dienstag, 8. Mai 2018, 19:30 Uhr: Zu Gast bei Schriftstellern im Exil: Aslı Erdoğan (Türkei), Enoh Meyomesse (Kamerun), Jovan Nikolić (Serbien) und Historiker Lutz Becht im Gespräch mit Lisa Straßberger
Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt a.M.
Eintritt frei
Dolmetscherin: Sebnem Bahadir (Translators for Justice) und Madelyn Rittner (Hessischer Literaturrat)

In Kooperation mit dem Haus am Dom und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus.

Dienstag, 15. Mai 2018, 19:30 Uhr: Meinungsfreiheit im Netz: Nikola Roßbach (Universität Kassel), Jens Näher (HNA) und Maria Grüning (Kopiloten Kassel e.V.) im Gespräch mit Thomas Bündgen
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek, Victoria-Haus, Obere Königsstr. 3, 34117 Kassel
Eintritt frei

In Kooperation mit dem Literaturhaus Nordhessen e.V. und der Stadtbibliothek Kassel.
Alle Veranstaltungen werden von hr2-kultur aufgenommen und ausgestrahlt.

Die Sendetermine sind:

  • Gießen: Samstag, 12. Mai 2018, 18.04 Uhr, hr2-kultur
  • Frankfurt: Sonntag, 27. Mai 2018, 12.04 Uhr, hr2-kultur
  • Kassel: Samstag, 2. Juni 2018, 18.04 Uhr, hr2-kultur

Autorenresidenzen im ländlichen Raum mit Safiye Can und Robert Stripling

Hessischer Literaturrat setzte Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ mit Safiye Can und Robert Stripling um

Zum Jahresende 2017 startete der Hessische Literaturrat das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“. Das Projekt, das im Rahmen der Kulturellen Bildung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst finanziert wurde, fand in den Städten Laubach im Landkreis Gießen und Münzenberg im Wetteraukreis statt. Am 12. Dezember trat die Lyrikerin und Bestsellerautorin Safiye Can, die 2016 u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis 2016 ausgezeichnet wurde und zuletzt beim Wallstein Verlag ihren Gedichtband „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ veröffentlichte, ihre Zeit in Laubach an. Bereits am 27. November begann Robert Stripling – Gewinner des Lyrikpreises des Open Mike 2014 – seinen Aufenthalt in Münzenberg, wo er im engen Austausch mit der lokalen Bevölkerung stand.

Das Aufenthaltsstipendium sollte die Schreibenden als auch die ländlicheren Regionen Hessens gleichermaßen fördern. Ziel war es, dass sich Safiye Can und Robert Stripling mit der lokalen Bevölkerung und der (Kultur-)Geschichte der Orte auseinandersetzten. Dabei sollte auch ein literarisches ‚Ergebnis‘, ob Lyrik, Prosa oder andere Formen bleibt dabei offen, am Ende stehen sowie eine Lesung, die den einmonatigen Aufenthalt Anfang Januar abschloss. Zugleich brachte das Projekt zusätzliche kulturelle Impulse und Veranstaltungen in den ländlichen Raum, der dahingehend leider oft zu kurz kommt.

Die Stipendien, die im Januar endeten, schlossen mit einer Veranstaltung und einem Abschlussprojekt von Safiye Can und Robert Stripling ab. Am 6. Januar las Robert Stripling im Kulturhaus Alte Synagoge aus seinen Texten und präsentierte auch den in Münzenberg entstandenen Band „Der Schreiberling“. Am 4. Februar las Safiye Can aus ihrem Werk in der neuen Schlossbibliothek des Schlosses Laubach und präsentierte ihr Abschlussgeschenk, in der Zeit des Stipendiums entstandene Gedichtcollagen, an die Stadt.

Safiye Can, geboren als Kind tscherkessischer Eltern in Offenbach am Main, studierte Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main. Sie schreibt Lyrik und Prosa und ist als literarische Übersetzerin tätig. Alle Lyrikbände der Autorin wurden kurz nach Publikation zu Lyrikbestsellern. Safiye Can ist Gründerin der Schreibwerkstatt „Dichter-Club“. Sie wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur (2016). Can arbeitet als Dichterin eng mit dem hr zusammen, war zuletzt Gastdozentin an der Uni-Kassel (2017) sowie an der Northern Arizona University in Arizona/USA (2017). Die Dichterin lebt in Offenbach am Main.

Veröffentlichungen:

„Kinder der verlorenen Gesellschaft“. Gedichte (2017); „Diese Haltestelle hab ich mir gemacht“. Gedichte (2015); Das Halbhalbe und das Ganzganze“, Erzählung (2014); „Rose & Nachtigall“. Gedichte (2014) sowie als Übersetzerin und Hrsg.: „Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver“, Gedichte mit Hörbuch (2016)

Der Stipendiat Robert Stripling, geboren 1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main und studiert dort Philosophie und Kunstgeschichte. Nachdem er sowohl in der Altenpflege als Pflegeassistent tätig war aber auch an Produktionen des „jungenschauspielhannover“ und des „Schauspiel Frankfurt“ mitarbeitete, folgten Bühnenauftritte mit Texten von Friedhelm Kändler, Soundinstallationen mit Daniela Seel sowie Solo-Lesungen mit Schlagwerk. 2014 wurde er im Rahmen seiner Arbeit zum PROSANOVA-Festival eingeladen und mit dem Lyrikpreis des „Open Mike“ ausgezeichnet. 2017 nahm er an der Prosawerkstatt des LCB teil. Er veröffentlichte bereits in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a.: Bella Triste, Der Greif, Neue Rundschau und STILL) und ist Mitorganisator der erfolgreichen Lyriklesereihe „Salon Fluchtentier“ in Frankfurt am Main.


Hörspiel im Haus. Über Literatur im Radio – Podcast von hr2-kultur

Am 6. Juni blickten Hans Sarkowicz (hr2-kultur) und Adrienne Schneider (Literaturhaus Darmstadt) hinter die Kulissen der Hörspielentstehung. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Hinter den Worten: Literatur gestalten in Hessen“ in Kooperation mit dem Literaturhaus Darmstadt unter dem Titel „Hörspiel im Haus. Über Literatur im Radio“ statt.

Wer entscheidet, welches Buch zum Hörspiel wird, wie findet man die richtigen Stimmen, und was macht eigentlich ein Regisseur? Im Gespräch mit Adrienne Schneider erlaubte Sarkowicz dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen und präsentierte in Hörspielausschnitten über 90 Jahre Radiogeschichte, darunter auch Werke der Darmstädter Autoren Wolfgang Weyrauch und Robert StrombergerHier können Sie die gekürzte Aufzeichnung der Veranstaltung hören.


Neue Veranstaltungsreihe des Hessischen Literaturrates:
Personen, die das Literaturland Hessen prägen

„Hinter den Worten: Literatur gestalten in Hessen“ – So lautet der Titel der neuen Reihe der Häuser der Literatur im Hessischen Literaturrat, welche diese mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und hr2-kultur in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Wiesbaden veranstalten. Der Titel umschreibt bereits die Konzeption der Reihe: Es werden Personen vorgestellt, die durch ihr vielfältiges Schaffen das Literaturland Hessen prägen. „Die Bandbreite reicht von der Autorenlesung mit Gespräch über die Podiumsdiskussion bis zum Reflexionstalk. Dabei kommt der Autor ebenso wie der Regisseur, Buchgestalter, Illustrator, Verleger, Hörspielautor oder Akteur aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch zu Wort“, erläutert Katharina Dietl, die Kuratorin der Reihe, das Konzept von „Hinter den Worten“. Gefördert werden die Veranstaltungen vom Hessischen Literaturrat und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Auftakt der Reihe war eine Tagung am 23. September 2016 unter dem Motto: „Titel, Themen und kein Geld? Hessische Förderprogramme für Autoren und Verlage“ in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus und hr2-kultur im Haus am Dom in Frankfurt. Die weiteren Veranstaltungen der Reihe fanden am 11. Oktober 2016 in Gießen mit Guntram Vesper, am 24. November 2016 in Wiesbaden mit Leif Randt und Alexander Eisenach, am 9. Februar in Kassel mit Friedrich Forssmann, Markus Lefrançois, Rita Fürstenau und Katharina Hesse zur Ästhetik des Buches unter dem Motto „Das Auge liest mit“, am 19. April 2017 in Frankfurt mit Markus Weber, Antje Herden, Eva Kutter und  Fridtjof Küchemann (Moderation) zum „Abenteuer Buch“ und am 6. Juni 2017 in Darmstadt zum Hörspiel mit Hans Sarkowicz (hr2-kultur) und Adrienne Schneider (Literaturhaus Darmstadt) statt.

Podcasts zum Nachhören gibt es zu folgenden Veranstaltungen:

Frankfurt (Literaturhaus), 19. April 2017: „Abenteuer Buch“
Darmstadt, 6. Juni 2017: „Hörspiel im Haus. Über Literatur im Radio“