Mittelhessen

Bistum Fulda
Address: Domdechanei 4
36037
Vita:

Fachstelle für Büchereiarbeit Fulda
Die Fachstelle für Büchereiarbeit berät und unter­stützt die katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Fulda. Zu ihren Angeboten zählen:

  • Beratung bei der Planung und dem Aufbau von ka­tholischen öffentlichen Büchereien im Bistum
  • Unterstützung der Pfarrgremien in Fragen der Bü­chereiarbeit
  • Betreuung und Fortbildung der ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeiter
  • Beratung bei Fragen der Raum- und Einrichtungsplanung
  • Fachliche Unterstützung beim Auf- und Ausbau der Medienbestände
  • Fachliche Hilfe bei der Erschließung und Vermittlung der Medienbestände
  • Organisation bibliothekarischer Betriebsabläufe
  • Unterstützung von Bestandsrevisionen
  • Vergabe von Zuschüssen bzw. Unterstützung in Finanzierungsfragen
  • Unterstützung in den Themenfeldern Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erhebung und Analyse bibliotheksstatistischer Daten
  • Vertretung des Bistums in überdiözesanen Gremien
  • Vertretung katholischer Büchereiarbeit in bibliothekarischen VerbändenIn allen Themenfeldern arbeitet die Fachstelle mit dem Borromäusverein e.V. (bv) in Bonn zusammen.

HINWEIS: Für die Richtigkeit der Informationen auf dieser Mitgliederseite ist die jeweilige Institution, wie unter „Kontaktdaten“ veröffentlicht, verantwortlich und haftbar.

Fax:
(06 61) 87-5 50
Zusatz:
Bistum FuldaFachstelle Büchereiarbeit in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars
Stadt:
Fulda
Telefonnummer:
(06 61) 87-5 64
Bistum Limburg
Address: Bernardusweg 6
65589
Vita:

Bistum Fulda – Fachstelle für Büchereiarbeit Limburg
Die Bedeutung der Büchereien als sekundäre Bil­dungseinrichtungen nimmt in den letzten Jahren zu. Büchereien sind nicht nur Institutionen, in denen Bü­cher und andere Medien verliehen werden, son­dern sie tragen durch persönliche Beratung und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot we­sentlich zur Leseförderung und Liter­atur­ver­sor­gung bei. Die Katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Limburg übernehmen vielerorts die alleinige Literaturversorgung in der Gemeinde, wenn die Kom­mune keine eigene Bücherei unterhält. Dabei er­halten sie vielfältige Unterstützung von der Fach­stelle für Büchereiarbeit. Die Fachstelle berät und fördert die rund hundert KÖBs im Bistum Limburg mit ca. 700 Ehrenamtlichen, um

  • eine flächendeckende Literaturversorgung und Le­se­förderung,
  • ein gut funktionierendes Bibliothekswesen und
  • qualifizierte ehrenamtliche Bücherei­mitar­bei­ter­Innen zu gewährleisten.

Dies geschieht nicht nur durch das umfangreiche Aus- und Fortbildungsangebot, sondern auch durch eigene Veranstaltungen und Serviceleistungen wie:

  • die Organisation und Durchführung von Vorlesewettbewerben
  • die Organisation von Autorenlesungen in Schulen und Büchereien in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Boedecker-Kreis
  • die Organisation der Weihnachtsbuchausstellungen
  • die Durchführung einer Dankeschön-Veranstaltung für die Ehrenamtlichen
  • die Einrichtung von Computer- bzw. Internetcafés in verschiedenen Büchereien
  • die Kooperation auf überregionaler (Borromäusverein, Landesarbeitsgemeinschaften in Hessen und Rheinland-Pfalz) und interner Ebene (Familienbildungsstätten, Bildungswerk, Frauentag,…)
  • Verhandlungen mit den Büchereiträgern, z.B. bei Etaterstellungen und Projekten
  • repräsentative Aufgaben, z.B. Grußworte bei Jubiläen u.ä.
  • Vertretung der katholischen Büchereiarbeit nach außen
  • u.v.m.

Die Fachstelle steht Trägern und Büchereiteams bei allen Fragen rund um die Bücherei zur Verfügung, z.B. bei:

  • Gründung, Einrichtung und Ausstattung von KÖBs
  • Neubau-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
  • Auf- und Ausbau der Buch- und Medienbestände; Erschließung und Präsentation
  • Büchereiorganisation, -verwaltung und -technik
  • Konzepte zur Öffentlichkeitsarbeit
  • Finanzierung: Sponsoring, Zuschüsse, Etaterstellung
  • Statistikerhebung: Aufbereitung und Meldung der Daten an die Deutsche Bibliotheksstatistik und den Bor­ro­mäusverein
  • Auswahl und Einführung von EDV

Neben der bibliothekarischen, spirituellen und kommunikativen Aus- und Fortbildung legt die Fachstelle auch großen Wert auf die literarische Arbeit. Seit vielen Jahren werden die verschiedensten Elemente von proliko® (Projekt literarische Kompetenz), wie z.B. der Intensivkurs für Gesprächskreisleiter, die LeseKunst-Reihe und der Literarische Fernkurs, angeboten. Als eigenes Projekt initiierte die Fachstelle in Kooperation mit der Theologischen Erwachsenenbildung im Jahr 2006 das Projekt „TheoLit – erlesene Lebenswelten“. Ausgehend von der Erfahrung, dass immer mehr Menschen nach sinnerfülltem Leben fragen, entstand die Idee, ein Konzept zu erarbeiten, diesen existentiellen Fragen auf literarischer und theologischer Ebene zu begegnen und Wege zu finden, ins Gespräch zu kommen. Hierfür wurden dreißig (aktuelle) Romane bearbeitet, die im Praxishandbuch als Bausteine umgesetzt wurden. Die Fachstelle unterhält eine Ergänzungsbücherei, die allen KÖBs im Bistum Limburg zur Verfügung steht. Die Bücherei umfasst ca. 15.000 Bücher aller Altersgruppen und Sparten, Videos, Kassetten, CDs, Hör­bü­cher, CD-ROMs, Spiele, Kniebücher und Bilderbuchkinos. Katholische öffentliche Büchereien können diese Medien kostenlos ausleihen und ihren eigenen Bestand für ein halbes Jahr ergänzen. Der OPAC (öffentlicher Benutzerkatalog) steht für Recherchen, Vorbestellungen, Listendruck u.v.m. im Inter­net zur Verfügung.

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Zusatz:
Bistum Limburg, Fachstelle für Büchereiarbeit
Stadt:
Hadamar
Telefonnummer:
(0 64 33) 8 87-57
Gefangenes Wort e.V.
Address: Friedrich-Ebert-Straße 35
35452
Vita:

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte steht für Freiheit, Gerechtigkeit und Humanität. Sie stellt die ideelle Grundlage unserer Aktivitäten dar, mit denen wir uns für die Durchsetzung der Menschenrechte weltweit engagieren. Einen besonderen Schwerpunkt hierbei bildet Art. 19, welcher das Recht auf freie Meinungsäußerung umfasst:

„Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Auf erschreckende Weise wird die Meinungsfreiheit in vielen Ländern unterdrückt oder missbraucht. Die Verteidigung der freien Meinungsäußerung in Wort, Schrift und Tat, die Freiheit der Äußerung von Ideen zum friedvollen, kritischen und konstruktiven Austausch, ohne die Befürchtung angegriffen, verfolgt oder verhaftet zu werden, bildet den Kern unserer Bemühungen. Der Verein Gefangenes Wort, der seinen Sitz in Heuchelheim bei Gießen hat, hat sich zum Ziel gesetzt, durch öffentliche Kampagnen, Petitionen sowie durch kulturelle Veranstaltungen auf die bedrohliche Situation jener Menschen aufmerksam zu machen, die aufgrund ihrer literarischen, journalistischen, verlegerischen oder künstlerischen Tätigkeiten unter Repressionen leiden, zensiert, bedroht oder inhaftiert werden. Der Formulierung des Writers-In-Prison-Komitees entsprechend gilt jedoch eine Prämisse: „Personen, die wegen Propagierung von Gewalt oder gar ihrer Anwendung verurteilt wurden, und solche, die zum Rassenhass aufgerufen haben, werden nicht unterstützt“, weil ihre Aktivitäten mit der Charta des Internationalen PEN und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unvereinbar sind.

Im Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins steht der seit 1980 am 15. November weltweit begangene Writers-In-Prison-Day. Alljährlich organisieren die nationalen PEN-Zentren und zahlreiche andere Organisationen, die sich für die Bewahrung und Durchsetzung der Menschenrechte engagieren, Veranstaltungen, um die internationale Öffentlichkeit immer wieder an das Schicksal all jener zu erinnern, die in ihren Ländern mundtot zu machen versucht werden, weil sie ihre Meinung zum Ausdruck bringen. Durch Bücherflohmärkte oder andere Veranstaltungen macht Gefangenes Wort auf das Datum aufmerksam.  Neben den Bücherflohmärkten, die durch zahlreiche Bücherspenden ermöglicht werden und deren Einnahmen verfolgten Autor/-innen, Journalist/-innen, Menschenrechtsanwält/-innen und Blogger/-innen sowie deren Familien zugute kommen, organisiert der Verein zahlreiche weitere Aktivitäten. Es finden regelmäßig Lesungen mit im deutschen Exil lebenden verfolgten Autor/-innen und Journalist/-innen u.a. in den Formaten „W.i.E. (Writers in Exile) erzählt…“ und „Worte in Ketten“ statt. Darüber hinaus erscheint jeden ersten Samstag im Monat eine Kolumne über von Verfolgung betroffene  Autor/-innen und Journalist/-innen im Gießener Anzeiger.

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Zusatz:
Gefangenes Wort e.V. c/o Madelyn Rittner
Stadt:
Heuchelheim
Telefonnummer:
0176-233 171 44
Geschwister-Klipstein-Stiftung
Address: Am Brühl 11
77776
Vita:

Geschwister-Klipstein-Stiftung
Das Künstlerehepaar Editha und Felix Klipstein stellt für das kulturelle Leben der Stadt Laubach und ihr oberhessisches Umland einen her­aus­ragenden Glücks­fall dar. Denn das literarische und bild­künst­lerische Lebenswerk, das diese beiden mar­kan­ten Persönlichkeiten neben einer Fülle von Ar­chi­valien und Memorabilien hinterlassen haben, be­in­haltet ein reichhaltiges Material zur his­to­rischen und kulturellen Identität der Stadt, und dies sowohl was die Innenansicht und die Spiegelung des ei­ge­nen Charakteristischen betrifft, als auch im Hinblick auf die Außenwirkung und die Fremd­wahr­neh­mung der Stadt. Die zahlreichen Graphiken Felix Klipsteins mit lo­kalen Motiven und mit Porträts von einheimischen Zeitgenossen, die bis auf den heutigen Tag die Wände vieler Laubacher Wohnhäuser zieren, zeugen von der breiten Akzeptanz des Künstlers in seiner engeren Heimat. In ergänzendem Kontrast zu ihrem Ehemann repräsentiert dagegen Editha Klipstein die überregionale Verflochtenheit des Künstlerehepaares. Dass sogar die Anbindung an ein die nationalen Grenzen übersteigendes Diskursniveau gelungen ist, zeigt eine kleine Liste von auswärtigen Besuchern (die übrigens während ihres Laubachaufenthaltes meist in der Gaststätte „Traube“ einquartiert waren): Le Corbusier, Lothar Erdmann, Regina Ullmann, Käthe Kollwitz, Lou Andrea Salome, Loulou Albert-Lazard, E.R. Curtius, Klaus Mann, Dolf Sternberger, Benno Reifenberg, Aga vom Hagen, Jacques Cousteau, Henriette und Wolfgang Kühne und viele andere mehr. Ein ausgedehnter Briefwechsel und umfangreiche, weitgehend noch unveröffentlichte Erinnerungen sind neben fotografischem und grafischem Bildmaterial Zeugnisse kulturhistorisch bedeutender Bekannt­schaf­ten. Dokumente des Meinungsaustausches mit Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Ernst Jünger, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Peter Suhrkamp, um nur die wichtigsten zu nennen, sind die Glanzpunkte des Nachlasses von Editha und Felix Klipstein. Es liegt auf der Hand, dass es diesen reichhaltigen Fundus eines künstlerischen Erbes zu bewahren und sorgsam zu betreuen gilt. Dieser arbeits- wie kostenintensiven Herausforderung stellt sich die 2012 gegründete Geschwister-Klipstein-Stiftung, indem sie wissenschaftliche Quellenforschung betreibt und unterstützt, durch Ausstellungen, Lesungen, Pu­bli­ka­ti­onen sowie Distribution von Grafiken und Reproduktionen die Öffentlichkeit zu interessieren bestrebt ist und, last but not least, die Geselligkeit des Vereinslebens durch kulturelle Wanderungen, Reisen auf den Spuren des Künstlerehepaares und ähnliche Veranstaltungen zu ihrem Recht kommen lässt.

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Fax:
(0 64 05) 62 83
Stadt:
Bad Rippoldsau-Schapbach
Telefonnummer:
+49 (0) 160 21 306 79
Heimatmuseum Hüttenberg
Address: Rheinfelser Straße 65
35625
Vita:

Am 9. Mai des Jahres 1772 kam ein junger Mann, 22 Jahre alt, aus einem wohlhabenden Elternhaus stammend, von Frankfurt nach Wetzlar: Johann Wolf­gang Goethe, der, einem Wunsch des Vaters folgend, seine juristischen Kenntnisse am dama­ligen Reichskammergericht vervollkommnen sollte. Er fand eine Wohnung am Kornmarkt, immatri­ku­lier­te sich zwei Wochen später. Doch die hohe gerichtliche Instanz mit ihren verstaubten Akten, Wetzlar mit seinen engen Gassen erregten kein großes Gefallen. Überhaupt war Goethe am Ende des Rokoko, wie viele seiner Zeit, allem Natürlichen zugetan. Die Hügel, Wälder und Felder um Wetzlar, die einfachen Leute, sie waren ihm näher. Dazu gehörte auch ein Tanzvergnügen am 9. Juni 1772 im nassauischen Jägerhaus in Volpertshausen, jetzt Ortsteil der Gemeinde Hüttenberg. Schreibt doch Goethe in seinem berühmten Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“, sicher Dichtung und Wahrheit, Wahrheit und Dichtung, über seine Ankunft im landgräflichen Forsthaus: „Kurz, ich stieg aus dem Wagen wie ein Träumender, als wir vor dem Lusthause stillehielten, und war so in Träumen rings in der dämmernden Welt verloren, dass ich auf die Musik kaum achtete, die uns von dem erleuchteten Saale herunter entgegenschallte.“ Wenn Goethe in seinem Werk dem Ball auf dem Lande so viel Aufmerksamkeit zukommen lässt, dann sicher auch, weil er bei diesem Anlass eine junge Frau kennen lernte: Charlotte Buff, 19 Jahre alt, verlobt mit dem hannoverschen Legationssekretär Johann Christian Kestner, die seine Zuneigung fand. Dabei entdeckte er nicht nur den Liebreiz eines natürlichen Wesens, sondern erinnerte sich zugleich an manches Familien­glück, das er in Frankfurt und Sesenheim erfahren durfte. Das Haus in der Rheinfelser Straße, das in Goethes Briefroman Eingang fand und damit zum Bestand der Weltliteratur gehört, wird aufgrund des Ereignisses vom Juni des Jahres 1772 heute häufig nach dem späteren Dichterfürsten benannt. Karl-August, der Landgraf von Nassau-Weilburg, ließ das Gebäude, das heute vom Heimatkundlichen Verein Hüttenberg e. V. betreut wird, zwischen 1719 und 1721 am Ortsrand von Volpertshausen als Jagdhaus errichten. Im Erdgeschoss wohnte der Förster, der in Diensten seines Landesherrn war und diesen repräsentierte. Die Räume im Obergeschoss dienten den landgräflichen Jagdgesellschaften. Es gab einen Saal zum Soupieren und Nebenräume zum Nächtigen. Von 1838 bis 1965 war das Gebäude der Ort der Dorfschule. Es ist im Besitz der Gemeinde und steht unter Denkmalschutz. Am 9. August 1992 konnte das Haus im Rahmen eines schönen Festes seiner neuen Bestimmung als Museum übergeben werden. Die Initiatoren sind bestrebt, sowohl der bäuerlichen Tradition Hüttenbergs gerecht zu werden, als auch an die denkwürdige Ballnacht zu erinnern. So zeigt das Museum eine Sammlung zur bäuerlichen Kultur des Hüttenberger Landes. Breiten Raum nimmt die Darstellung der Pro­duk­tion des bekannten Handkäses ein, der traditionell in der Gemeinde hergestellt wird. Exponate verdeutlichen die Entwicklung der Käseherstellung vom ursprünglichen Formen mit der Hand, das dem Produkt seinen Na­men gab, über die Käseklappe bis zur Käseformmaschine. Gebrauchsgut, landwirtschaftliches Gerät, das Mo­biliar einer Schulklasse und Hüttenberger Trachten ergänzen diesen Teil der Ausstellung. Sehenswert sind auch die reichhaltig bestückten Wohnräume aus der Zeit um 1900. Im Kontrast dazu steht der Saal der ländlichen Ballnacht des Jahres 1772, im Stil jener Zeit gestaltet. Leih­ga­ben aus Wetzlarer Museumsbeständen sowie Gemälde und Abbildungen einiger Teilnehmer des Ereig­nis­ses, auch das der brotschneidenden Lotte und des unglücklichen Jerusalem, laden ein, Goethes Empfin­dungen nachzuspüren. (Otto Knipp)

Öffnungszeiten des Heimatmuseums:
Jeden zweiten Sonntag im Monat,
14:00 – 18:00 Uhr
Für Gruppen sind auch andere Termine vereinbar.

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Werkauswahl:
Zusatz:
Heimatmuseum Hüttenberg, Goethehaus Volpertshausen
Stadt:
Hüttenberg
Telefonnummer:
(0 64 41) 7 32 90
Literarisches Zentrum Gießen e.V. – LZG
Address: Südanlage 3A (Kongresshalle)
35390
Vita:

Verein zur Förderung und Pflege der literarischen Kultur und Tradition der Universitätsstadt und der Region Gießen. Gießen verfügt über eine ausgeprägte literarische Infrastruktur: Neben literarischen Traditionen (begründet etwa von Nikolaus von Gießen, Johann Balthasar Schupp Friedrich Maximilian Klinger, Georg Büchner, Alfred Bock oder Ernst Eckstein), die auf vielfache Weise aktualisiert werden, besitzt Gießen ein breit gefächertes Angebot zur Gegenwartsliteratur. Hier spielen auch engagierte Autoren aus der Region eine entscheidende Rolle.

Das im Jahr 2009 gegründete Literarische Zentrum Gießen (LZG) verfolgt das Ziel, das literarische Leben der Stadt, welches im Rahmen von Lesungen, Ausstellungen, Festivals, Schauspielen, Führungen und Vorträgen stattfindet, zu fördern und mit weiteren Impulsen zu versehen. Hier gilt es, die bestehenden Instanzen der Literaturvermittlung (Schulen, Kirchen, Buchhandel, Universität, Stadttheater, Bibliotheken) durch gemeinsame Programme und neue Veranstaltungsformate zu vernetzen und in ihren literarischen Bemühungen zu unterstützen. Das Zusammenwachsen von Stadt und Universität auf dem Feld der Literatur ist dabei ein wichtiges Ziel des Vereins.

Zur Erreichung seiner Ziele arbeitet der Verein eng mit öffentlichen Stellen sowie anderen gemeinnützigen Trägern zusammen. Kooperationspartner sind u.a. das Kulturdezernat, die Gießen Marketing GmbH sowie Stiftungen und der städtische Einzelhandel. Die Mitgliedschaft im Verein ist für einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) möglich.

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Werkauswahl:
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums wurde die Erzählung „Der Dreck unter den Fingernägeln“ von Daniel Schneider gedruckt.
Auszeichnungen:
Hessischer Literaturlöwe 2016
Fax:
(06 41) 97 28 25 19
Zusatz:
Literarisches Zentrum Gießen e.V. – LZG z.Hd. Prof. Dr. Sascha Feuchert
Stadt:
Gießen
Telefonnummer:
(06 41) 97 28 25 17
LiteraturBüro Gießen
Address: Am Brühl 13
77776
Vita:

LiteraturBüro Gießen – eine freie, ohne materielle Interessen arbeitende Selbst­or­ga­ni­sation der in Gießen und Umgebung lebenden Autorinnen und Autoren

  • Koordinierung und Strukturverbesserung des literarischen Lebens der Region
  • Organisieren von Lesungen und Lesereihen
  • Betreuung auswärtiger Autoren und Autorinnen in Gießen
  • Beratung heimischer Autoren und Autorinnen in Fragen des Literaturbetriebs
  • Kritische Begutachtung literarischer Manuskripte

Wie entstand das LiteraturBüro Gießen?
Das LiteraturBüro Gießen besteht seit dem September 1996. Damals hatten Rolf Haaser und Thomas Hauck die verstreuten und nebeneinanderher arbeitenden literarischen Gruppen und Literaturwerkstätten sowie verschiedene einzelne Autoren Gießens zu einem gemeinsamen Treffen im TiL (Theater im Löberhof) ein­ge­laden, um eine gemeinsame Initiative zur Bündelung und Abstimmung der bis dahin eher isolierten Akti­vi­tä­ten zu entwickeln und die Wirksamkeit in der literarischen Öffentlichkeit der Stadt zu verbessern. Zahlenmäßig am stärksten vertreten waren die AutorInnengruppen „linie acht“ und „Textperimente“ sowie das „literarische work-out“ im MuK (Musik- und Kunstverein). Aus dieser Versammlung kristallisierte sich ein kleinerer Kreis von engagierten Teilnehmern heraus, der sich in der Folge LiteraturBüro Gießen nannte. Die häufige organisatorische Verknüpfung der an sich getrennten Aufgaben der Literaturvermittlung nach außen (Literaturbüro) und nach innen (Literaturwerkstatt), wie Basse sie beschrieben hat, ist daher in Gießen geradezu symptomatisch, weil unmittelbar mit der Entstehungsgeschichte des LiteraturBüros Gießen verbunden.

Welche Aufgaben hat sich das LiteraturBüro Gießen gesetzt?
Die erste große Aufgabe stellte sich dem LiteraturBüro gleich nach seiner Gründung in der Betreuung und Moderation der Lesungen des Gießener Literarischen Herbstes im November 1996, einer Veran­stal­tungs­rei­he des Kulturamtes der Stadt Gießen in Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann Club. Das gemeinsam mit dem Kulturamt entworfene Modell, dass die heimischen Autoren die angereisten Repräsentanten der deutsch­sprachigen Gegenwartsliteratur, darunter so bekannte Namen wie Stefan Heym, Christoph Rans­mayr, Rolf Hochhuth, Adolf Endler, Franzobel, Uwe Kolbe und Thomas Kling, während ihres Aufenthaltes in Gießen in ihre Obhut nehmen sollten, angefangen von der publizistischen Vorankündigung bis hin zur Konversation beim gemeinsamen Abendessen im Anschluss an die Lesung, erwies sich als äußerst erfolgreich und anregend. Dabei wurden auch persönliche Kontakte geknüpft, die noch heute von Bestand sind. Ähnliche Aufgaben im Bereich der Pressearbeit und der organisatorischen Planung und Durchführung hat das LiteraturBüro im Zusammenhang mit der gemeinsam mit dem Institut für Neuere deutsche Literatur der Justus-Liebig-Universität und dem Kulturamt der Stadt Gießen durchgeführten Reihe der Matineelesungen mit Paulus Böhmer, Anne Duden, Ludwig Harig, Robert Gernhardt, Günter de Bruyn, Wilhelm Genazino, Michael Basse, Dieter Wellershoff, Ludvík Vaculík und Peter Kurzeck übernommen.

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Zusatz:
LiteraturBüro Gießen c/o Dr. Rolf Haaser
Stadt:
Bad Rippoldsau-Schapbach
Marburger Haus der Romantik
Address: Markt 16
35037
Vita:

In einem stattlichen Bürgerhaus, inmitten der Mar­bur­ger Altstadt gelegen, hat das Marburger Haus der Romantik seine Räume. Im Jahr 2001 eröffnet, handelt es sich um ein sehr junges ‚Museum‘, das das Andenken an den Marburger Romantikerkreis wach halten und pflegen möchte. Um die Wende zum 19. Jahrhundert lebten in Marburg teils gleich­zeitig, teils aufeinander folgend, mehrere be­deu­ten­de Persönlichkeiten aus der Epoche der Roman­tik: die Geschwister Bettina und Clemens Brentano, Friedrich Carl von Savigny, die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm und die Schriftstellerin Sophie Me­reau. Auch Caroline Böhmer, spätere Schlegel-Schelling, eine der herausragendsten Frauen­ge­stal­ten der deutschen Frühromantik, hatte Marburg zu ihrem Aufenthaltsort gewählt. Der gleichzeitig hier lebende Professor, Arzt und Schriftsteller Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling, sowie die Romanautorin und Großmutter der Brentanos, Sophie La Roche, gehörten zu ihrem engsten Freun­deskreis. Die Marburger Romantiker pflegten im Forsthof in der Ritterstraße eine besondere Form der Geselligkeit, die ‚romantische Salonkultur‘. Im Eingangsbereich des Marburger Hauses der Romantik befindet sich die Dauerausstellung, die Leben und Werk der hier lebenden Romantiker und Romantikerinnen vorstellt. Im Roten Salon mit seinen Bieder­meier­möbeln wird die Geselligkeitskultur der Zeit nachgezeichnet. In der oberen Etage finden Sie unsere Ausstellungsräume für Wechselausstellungen, die im kultur- und geistesgeschichtlichen Kontext der Romantik angesiedelt sind. Mit der Eröffnung des Hauses im September 2001 wurden Radierungen von Ludwig Emil Grimm präsentiert. Danach sind u.a. Ausstellungen über Ma­dame de Staël, die Brüder Grimm, Clemens Brentano und Friedrich Hölderlin gezeigt worden. Die Aus­stel­lungen sind in ein umfangreiches Begleitprogramm eingebettet, das den Einladungen, Flyern und Aus­hän­gen sowie der örtlichen Presse entnommen werden kann. Ferner finden in regelmäßigen Abständen Lesungen, Work-Shops und Stadtführungen zum Themenspektrum der Romantik statt. Eine schon seit Beginn bestehende kulturhistorische Vortragsreihe ist ein weiterer fester Bestandteil des Marburger Hauses der Romantik e.V. Außerdem werden museumspädagogische Projekte mit den örtlichen Schulen und Kinder­gärten sowie offene Diskussionsabende zu historischen und aktuellen Themen durchgeführt. Ein beson­deres Augenmerk liegt auf den Vorträgen und Führungen für die Leistungskurse Deutsch der gymnasialen Oberstufe. Seit 2006 werden auch Veranstaltungen im Rahmen der Lehrerfortbildung angeboten. Für Gruppenführungen, Schulklassen und Sondertermine erbitten wir Ihre Voranmeldung. Das Jahresprogramm des Hauses der Romantik kann kostenlos telefonisch angefordert werden.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

HINWEIS: Für die Richtigkeit der Informationen auf dieser Mitgliederseite ist die jeweilige Institution, wie unter „Kontaktdaten“ veröffentlicht, verantwortlich und haftbar.

Fax:
(0 624 21) 91 71 62
Zusatz:
Marburger Haus der Romantik
Stadt:
Marburg
Telefonnummer:
(0 64 21) 91 71 60
Neue Literarische Gesellschaft Marburg e.V.
Address: Sauersgäßchen 1
35037
Vita:

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Fax:
(06421) 6 48 22
Stadt:
Marburg
Telefonnummer:
(06421) 6 48 22
Peter Kurzeck-Gesellschaft e.V.
Address: Händelstraße 13
35460
Vita:

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Fax:
(0 64 06) 90 89 67
Stadt:
Staufenberg
Telefonnummer:
(0 64 06) 24 82